Pausen im Alltag

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Wann ist mal eine Pause im stressigen Alltag? Wenn ich so darüber nachdenke, wüsste ich keinen Moment, wo einfach mal Ruhe ist. Oder besser noch, wenn es abends still um uns wird, werden unsere Gedanken immer lauter.

Ich habe für mich festgestellt, dass die Pausen nicht von alleine kommen. Auf sie zu warten bringt nichts. Meistens kommen sie erst, wenn der Körper oder die Seele streikt und krank werden.

Geh Du vor„, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“ – „Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“ antwortet der Körper zur Seele. ( Ulrich Schaffer, Fotograf und Schriftsteller)

Aber gibt es nicht auch einen anderen Weg? Ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass die notwendigen Pausen nicht von alleine kommen. Seit dem plane ich sie fest in meinen Terminplaner mit ein. So steht dann da: Mittwochsnachmittags: Pause, Zeit zum Nachdenken, Zeit für mich.

Diese kleinen Pausen fürs Gehirn, wie ich sie auch nenne, fülle ich aus, indem ich zum Beispiel in den Himmel schaue, spazieren gehe oder meditiere.

Handy auf Flugmodus stellen, am Schreibtisch mal kurz ins Träumen verfallen. All solche Dinge, die wie ein Reset-Knopf fürs Gehirn wirken. Diese sollte öfter mal am Tag gedrückt werden, da wir einer solch starken Dauerüberlastung ausgesetzt sind.

Denn genau in diesen Pausen, werden die eigenen Gedanken lauter und es kehrt trotzallem keine Ruhe ein. Um dem entgegenzuwirken stelle ich meine beiden Füße auf den Boden und konzentriere mich auf meinen Atem. Der Atem ist so ein wundervolles Mittel, sich selbst ins Hier und Jetzt zu holen. Die Gedanken, die dann zwar immernoch da sind dürfen kommen und dann auch wieder gehen. Dann kehre ich wieder zu meinem Atem zurück.

Das wundervolle daran, die kleinen 3-Minuten Pausen kann man überall tätigen: in der Bahn, in der Schlange an der Supermarktkasse, im Stau. Alles Momente, die einen stressen können – ich denke, es sind eher die vom Leben gesetzten „Pausen“. Sie wahrzunehmen und sich mit Hilfe des Atems bewusst ins Hier&Jetzt und zu mir zurück zukehren.

Probiert es doch mal aus!

 

 

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